Lichterzug der Liebe
von Obernburg Kirche zur Elsenfelder Moschee

Im Gedenken an die Opfer von Hanau fand ein Lichterzug der Liebe vom Kirchplatz in Obernburg nach Elsenfeld zur Moschee statt.
Zu Beginn sprachen die Organisatoren (Harald Müller und Ayse Sahin), der Bürgermeister von Obernburg Dietmar Fieger sowie Landrat Scherf bewegende Worte.
Sie sprachen sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass aus. Sie befürworteten ein wertschätzendes und friedliches Miteinander.
Eine Jugendliche aus Obernburg, Leila, gab zudem ihre Erleben und teile uns durch Worte ihre Trauer und ihre Wünsche für die Zukunft mit.
Anschließend ging es mit Kerzen und Blumen zu Fuß über den Mainsteg. Auf dem Steg wurde eine Gedenkminute für die Opfer und Ihre Angehörigen abgehalten.
Während dieser Zeit konnte man die Blüten und Blumen in den Main werfen, die sinnbildlich Trauer und Anteilnahme nach Hanau zu den Hinterbliebenden tragen sollten.
Der Fußüberweg war ein einziges Lichtermeer – Seite an Seite gingen viele unterschiedlicher Nationalitäten friedlich demostrierten für eine friedliches Miteinander
und nahmen Anteil.
An der Moschee in Elsenfeld sprachen sich der Elsenfelder Bürgermeister Mathias Luxem sowie ein weiterer Jugendlicher (Berat) für ein respektvolles
Miteinader ohne gegenseitige Diskriminierung aus und dies auch in Zukunft so bleiben soll. Die Organisationren schlossen den Lichterzug mit der Botschaft:
„Wir müssen zusammen halten. Die Liebe ist stärker als der Hass“
Anschließend verteilte die moslimische Gemeinschaft für alle Teilnehmer Linsensuppe und Sesambrot.

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